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HDPE-Bergbaurohr

HDPE-Bergbaurohr

Rohstoffe: PE100, PE100RC

Norm: ISO 4437 / BS EN 1555

Durchmesser: 20 mm – 1600 mm

Druckstufe: SDR17, SDR11

Zertifizierungen: UL, WRAS, NSF, ISO, CE

Länge: 5,8 Meter (20 Fuß), 11,8–12 Meter / 40 Fuß

Farbe: Schwarz mit roten Streifen.

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🔍PRODUKTOVERSICHT

Baishunxing Pipe Industry HDPE-Bergbaurohre sind Hochleistungsrohre, die speziell für Kohle-, Metall- und Nichtmetallbergwerke entwickelt wurden. Sie werden aus hochwertigem HDPE-Harz hergestellt, das mit antistatischen und flammhemmenden Zusatzstoffen modifiziert ist, und sind für den Einsatz in extremen unterirdischen Umgebungen mit hohen Gas- und Staubkonzentrationen konzipiert. Sie werden weit verbreitet für den Grubenwasserabfluss, die Lüftung, die Entwässerung von Grubengas sowie für Spritzbetonanwendungen eingesetzt.

 

🔍Hauptmerkmale

Doppelte Widerstandsfähigkeit (flammhemmend & antistatisch): Sowohl die flammhemmende als auch die antistatische Eigenschaft erfüllt die nationalen Sicherheitsstandards und verhindert wirksam die Ansammlung statischer Elektrizität sowie die Ausbreitung von Flammen, um die Sicherheit des Betriebs unter Tage zu gewährleisten.

Hervorragende Verschleißfestigkeit: Die Verschleißfestigkeit ist vier- bis achtmal höher als die von Stahlrohren, wodurch sie sich ideal für den Transport von Erzschlamm, Rückständen oder sandhaltigen Medien mit festen Partikeln eignen.

Ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit: Beständig gegen langfristige Erosion durch saures oder alkalisch reaktives Grubenwasser; rostfrei und korrosionsbeständig, sodass keine zusätzlichen Korrosionsschutzmaßnahmen erforderlich sind.

Hohe Druckfestigkeit: Hervorragende Ringsteifigkeit und Schlagzähigkeit ermöglichen es den Rohren, komplexen unterirdischen Belastungen und Sprengwirkungen standzuhalten.

 

🔍Wesentliche Vorteile

Extrem einfache Installation: Das leichte Design (nur 1/8 des Gewichts von Stahlrohren) erleichtert das Handling und reduziert die körperliche Belastung für Arbeiter im Untergrund erheblich. Unterstützt Flansch-, Heißschweiß- oder Schnellverbindungen für eine hohe Bau-Effizienz.

Stabile Transportkapazität: Die glatte Innenwand mit einem extrem niedrigen Reibungskoeffizienten verhindert Ablagerungen und Algenwachstum und gewährleistet so den langfristig effizienten Betrieb von Entwässerungs- oder Lüftungssystemen.

Lange Lebensdauer und wartungsfrei: Für eine Einsatzdauer von über 50 Jahren in Bergbaubereichen konzipiert, wodurch das Risiko von Ausfallzeiten und Wartungskosten infolge häufiger Rohrwechsel reduziert wird.

Starke Umgebungsanpassungsfähigkeit: Behält bei Temperaturen von −60 °C bis 60 °C eine stabile Leistung bei und weist eine ausgezeichnete Beständigkeit gegenüber geologischem Absacken auf.

 

🔍Typische Anwendungen

Grubenwasserversorgung und -entwässerung: Hauptuntergrund-Entwässerungsleitungen und Wasserversorgung.

Gasentwässerung: Speziell für die unterirdische Gasgewinnung und den Gastransport verwendet.

Lüftungsnetzwerke: Druck- und Unterdruck-Lüftungssysteme für Bergwerke.

Rückstands-Transport: Ferntransport von Erzschlämmen und Rückständen aus Aufbereitungsanlagen.

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🔍Häufig gestellte Fragen

1. In welchen Größen ist HDPE-Bergbaurohr erhältlich?

HDPE-Bergbaurohr ist in einem sehr breiten Durchmesserbereich erhältlich – von kleindurchmessigen Rohren für Chemikalien-Dosierleitungen bis hin zu großdurchmessigen Rohren (über 1000 mm) für Rückstands- und Prozesswasser-Hauptleitungen. Die richtige Größe hängt von Ihrer erforderlichen Durchflussrate ab und nicht nur vom Verwendungszweck der Leitung.

2. Was bedeutet die PN-Kennzeichnung bei HDPE-Rohren?

PN steht für „pressure nominal“ (Nenndruck) – es handelt sich um den zulässigen Betriebsdruck des Rohrs in bar. PN16 bedeutet beispielsweise, dass das Rohr unter Standardbedingungen für einen Druck von 16 bar zugelassen ist. Die Auswahl der richtigen PN-Klasse (zusammen mit dem SDR-Wert) ist entscheidend, um das Rohr an Ihre Pumpe und den Systemdruck anzupassen.

3. Wie vergleicht sich HDPE-Bergbaurohr mit Stahlrohr oder gummierten Rohren?

HDPE ist leichter, korrodiert nicht und lässt sich leichter umlagern, wenn sich der Standort eines Bergwerks ändert – Stahlrohre mit Gummi-Auskleidung sind schwerer und erfordern in der Regel mehr Stützung sowie Wartung gegen Rost oder Abnutzung der Auskleidung. Stahlrohre oder ausgekleidete Rohre können dennoch bei extremen Abrasionsbelastungen oder sehr hohen Drücken bevorzugt werden; die Wahl hängt daher oft davon ab, den Rohrtyp an die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Leitung anzupassen.

4. Schwimmt HDPE-Rohr, und ist dies auf einem Bergwerksgelände nützlich?

Ja – HDPE besitzt eine geringere Dichte als Wasser, sodass ein Rohr mit verschlossenen Enden schwimmt. Dies ist tatsächlich ein Vorteil bei Rückstaubeichen und Baggeranwendungen, bei denen schwimmende Rohrleitungen eingesetzt werden, um Schlamm über Wasser zu fördern, ohne eine feste Stützkonstruktion zu benötigen.

5. Welchen Temperaturbereich kann HDPE-Bergwerksrohr bewältigen?

Standard-Rohre aus HDPE verhalten sich im Allgemeinen gut unter typischen Bedingungen an Bergbaustandorten, werden jedoch bei hohen Temperaturen flexibler und bei extremer Kälte steifer (allerdings nicht unbedingt schwächer). Falls an Ihrem Standort sehr hohe Schlammtemperaturen oder extreme Umgebungsbedingungen auftreten, sollten Sie vor der Verlegung die spezifische Temperaturbeständigkeit des Rohrherstellers prüfen.

6. Dehnt oder zieht sich HDPE-Rohr bei Temperaturänderungen?

Ja, HDPE weist eine höhere Wärmedehnung/-schrumpfung auf als Stahl, sodass lange oberirdische Leitungen sich im Tagesverlauf bei Temperaturschwankungen leicht verschieben können. Dies wird normalerweise durch Dehnungsschleifen, eine geeignete Verankerung oder durch ausreichend Bewegungsfreiheit der Rohrleitung im Verlegeplan ausgeglichen – es handelt sich dabei um ein Konstruktionsdetail und nicht um einen Mangel.

7. Kann HDPE-Bergbaurohr bei Erweiterung des Bergwerks umgesetzt und wiederverwendet werden?

Ja – dies ist einer der Hauptgründe, warum HDPE im Bergbau beliebt ist. Da es leicht ist und die Verbindungen durch Schweißen mittels thermischer Fusion zu langen, durchgehenden Leitungsabschnitten verbunden werden können, lassen sich Rohrleitungsabschnitte ziehen, umlagern und bei Änderungen des Tagebauplans erneut verbinden – im Gegensatz zu starren Stahlrohren.

8. Welchen Normen oder Zertifizierungen muss HDPE-Bergbau-Rohr entsprechen?

Achten Sie auf die Einhaltung anerkannter Rohrnormen wie ISO 4427 oder AS/NZS 4130, die Anforderungen an Werkstoffqualität, Abmessungen und Druckstufen festlegen. Renommierte Lieferanten stellen Prüfzertifikate und Materialrückverfolgbarkeit bereit – dies ist im Bergbau wichtiger als bei allgemeinen Rohrleitungssystemen, da Ausfälle aufgrund des erschwerten Zugangs und der Reparatur besonders kostspielig sind.

9. Ist HDPE-Bergbau-Rohr recycelbar?

Ja, HDPE ist ein Thermoplast und kann am Ende seiner Lebensdauer wiederaufbereitet werden, was einen Vorteil gegenüber einigen gummierten oder kompositbasierten Rohren darstellt, die schwieriger zu recyceln sind. Einige Lieferanten bieten zudem Rücknahmeprogramme oder Mahldienstleistungen für außer Betrieb genommene Rohrleitungen an.

10. Was ist der Unterschied zwischen HDPE-Minenrohr und HDPE-Gas- oder -Wasserrohr?

Das Grundmaterial kann ähnlich sein, doch wird Minenrohr in der Regel aufgrund seiner Beständigkeit gegen Abrieb, UV-Beständigkeit (schwarze Farbe, dickere Kohlenstoffschwarz-Schutzschicht) und robusteren Handhabung – im Gegensatz zu vergrabenen Rohren mit geringer Störungsanfälligkeit – ausgewählt. Bergbauprojekte erfordern zudem häufig größere Durchmesser, schwimmfähige Konfigurationen oder verschleißfeste Auskleidungen, die bei Gas- oder kommunalen Wasserrohren nicht üblich sind.

 

 

🔍Fallstudie

Produkt: HDPE-Minenrohr
Artikel: DN 1200 mm SDR 15,1
Standort: Chile

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